Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach (KOM)
Über dieses Denkmal
Das KOM steht auf dem Areal zweier ehemaliger Klostergrundstücke. 1869 wurde hier eine Holzzeugfabrik genehmigt, 1870 übernahm Daniel Straub die Anlage und erweiterte sie. Es entstand ein Ökonomiegebäude mit Wohnhaus, Ställen, Remise und Schmiede, das bis heute die zentrale Baustruktur mit weitgehend erhaltener Raumaufteilung bildet. 1881 ging die Fabrik an eine Papierfabrik-AG über; es entstanden weitere Industrieanlagen sowie ein frühes Wasserkraftsystem. 1885 wurde ein noch erhaltenes Aborthäuschen im maurischen Stil errichtet. Das Ökonomiegebäude wurde ab 1950 unterschiedlich genutzt und verfiel später. 1987 sowie 1994 erfolgte die Unterschutzstellung. Von 2002-04 wurde das Ensemble denkmalgerecht saniert, wobei prägende Bauteile wie Gewölbe, Dachstuhl, Gussstützen, Stallstrukturen, Treppen, Beschläge und Natursteinelemente erhalten blieben. Seit 2004 dient es als Kulturwerkstatt.
Programm
Hinter den Kulissen Tour
Beginn
Ödland, Mühle, Eisengießerei, Holzstoff-Fabrik, Ökonomiegebäude, Autowerkstatt, Lagerschuppen und Rossstall. Das alles war das Gebäude des KOM bevor es zur Kulturstätte in Olching wurde. Wie sich das Gelände und die Gebäude am Mühlbach im Laufe der Jahrhunderte verändert haben, welche zentrale Rolle sie für die Entwicklung Olchings spielten und was alles geschehen musste, damit aus dem alten denkmalgeschützten Gebäude das KOM wurde, erfahren die Besucher bei dieser Tour.
Hinweise
Maximal 20 Personen.
Treffpunkt im Foyer.
Die Tour ist nur eingeschränkt barrierefrei. Personen denen das Treppensteigen nicht möglich ist, können den Dachboden leider nicht besichtigen und müssen die Tour vorzeitig beenden (nach ca. 50 Minuten).

