Bärenzwinger
Über dieses Denkmal
Die heute als Bärenzwinger bezeichneten Bauten wurden von Caspar Voigt von Wierandt zwischen 1519 und 1521 errichtet und im Zuge der Nordosterweiterung der Dresdner Stadtbefestigung (Bastion Venus / Jungfernbastion) durch den in Nürnberg geborenen Tischler und Schraubenmacher Paul Buchner (1531-1607) von 1590 bis 1592 erweitert. Mitte der 1960er-Jahre wurden Architekturstudenten der TU Dresden auf der Suche nach Räumen für eine Begegnungsstätte im Bereich der alten Festung fündig. Am 15. Juni 1968 nahm der Studentenclub Bärenzwinger den Kulturbetrieb auf. Die Bezeichnung Bärenzwinger geht auf Begriffe des Festungsbaus zurück: „Batardeau“ (Abdämmung/Schleusendamm) wurde zu „Bär“ und „Zwinger“ bezeichnet den Gang zwischen innerer und äußerer Grabenmauer – also „Zwinger am Bären“. Pelzige Raubtiere der Familie Ursidae hielten sich hier nachweislich nur im Jahre 1993 anlässlich einer Party auf.
Programm
11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr öffentliche Führungen: „Von der Festung über den Kanonenhof zum Bärenzwinger“.
Hinweise
Zugang barrierefrei, Kopfsteinpflaster, keine barrierefreien Sanitäranlagen.
