Waschhaus der Dammerstocksiedlung
Über dieses Denkmal
Das Zentralwaschgebäude (Waschhaus) war ein wichtiger funktionaler, sozialer und kommunikativer Baustein der baugenossenschaftlichen Siedlung Dammerstock. Vom Architekten Otto Haesler 1929 erbaut, konnten die Bewohner dort zentral mit modernsten Waschmaschinen ihre Wäsche waschen und trockenen. In dem für damalige Verhältnisse fortschrittlichen und hochfunktionalen Gebäude ist auch die zentrale Heizungsanlage, die die gesamte Dammerstocksiedlung versorgt, integriert.
Programm
Zu jeder vollen Stunde wird ein kurzer Vortrag über das Waschhaus gehalten. Das Waschhaus kann durchgängig besichtigt werden. Mitarbeiter des Architekturbüros Rossmann + Partner beantworten gerne Ihre Fragen.
Vom Waschhaus zum Architekturbüro
Zeiten
Als fortschrittliche Gemeinschaftseinrichtung konzipiert, ersetzte das Dammerstock-Waschhaus die beschwerliche Handwäsche durch moderne Technik. Erst die Verbreitung privater Waschmaschinen führte Ende der 1960er Jahre zur Stilllegung. 1974 folgte die Umnutzung durch das Büro Rossmann + Partner. Der Umbau zum Architekturbüro gilt heute als gelungenes Beispiel für das Spannungsfeld zwischen funktionaler Büroplanung und dem Erhalt eines baugeschichtlichen Denkmals.
Hinweise
Durchführende Person: Dipl. Ing. (FH) Michael Huber Geschäftsführer Rossmann + Partner Architekten mbB.
Treffpunkt: Besprechungsraum Erdgeschoss im Waschhaus der Dammerstocksiedlung.
Nicht barrierefrei.
Findet ausschließlich drinnen statt.
