Ehem. Industrieareal der Siemens AG
Über dieses Denkmal
1897 erwarb Siemens & Halske das erste Grundstück in der heutigen Siemensstadt in Berlin Spandau, die Nonnenwiese, die damals noch überwiegend landwirtschaftlich genutzt wurde. Auf den 200 Hektar entstand nach und nach die Siemensstadt aus Fabrikhallen, Werkssiedlungen, Verwaltungsbauten und Grünflächen. 1906 begannen die Bauarbeiten für das Dynamowerk: Zweckbauten mit zurückhaltenden Zierelementen auf Grundrissen, die eine optimale und kostengünstige Fertigung ermöglichten. Als Baumaterialien kamen Ziegelsteine und Klinker zum Einsatz. Seitdem durchlebte das Dynamowerk viele Höhen und Tiefen. Es wurde im Zweiten Weltkrieg erheblich beschädigt, wieder aufgebaut und diente zwischenzeitlich u. a. der Produktion von Antrieben für Kreuzfahrtschiffe. Auf dem historischen Industriestandort soll nun Siemensstadt Square entstehen: ein urbanes Quartier mit vielfältigen Nutzungen. Die bislang unzugänglichen Industrieflächen werden dabei schrittweise geöffnet.
Programm
Die Siemensstadt. Der Beginn.
Beginn
Industriekultur und Baukultur erleben. 1897: Die erste Parzelle wurde erworben. Doch warum hier? Alles sprach gegen dieses Areal. Eine spannende Erlebnisreise durch die Entstehungsgeschichte dieser künstlichen Stadt, vorbei an vielen denkmalgeschützten Gebäuden. Was ist der „Siemens-Stil“ der Industriearchitektur? Wie brachte man Arbeit und Wohnen zusammen – damals?
Hinweise
Wichtig: Der genaue Treffpunkt wird Ihnen in der Teilnahmebestätigung mitgeteilt.

