Schloss Gerlachshausen
Über dieses Denkmal
Auf den älteren Kellern einer Zollburg wurde 1452 das heutige Schloss als Wasserschloss errichtet. 1659 erfolgten umfangreiche Umbauten, durch die das Gebäude seine heutige Gestalt mit dem markanten Frackdach zur Schlosshofseite erhielt. Im Inneren sind zahlreiche Ausstattungsdetails aus dem 18. und 19. Jh. erhalten, darunter Treppen, Brettbaluster, Rahmenstuckdecken, Bodenbeläge und Türen. An das Schloss grenzt ein massives, nicht denkmalgeschütztes Seitengebäude an. Von dort besteht Zugang zu einem großen Gewölbekeller sowie zu einer balusterbewehrten Terrasse und dem dahinterliegenden Garten. Dieser wird im Westen durch den als Einzeldenkmal geführten Wehrgraben der ehemaligen Wasserburg begrenzt.
Programm
Die Mainfurt bei Gerlachshausen
Zeiten
Wo heute das Gerlachshäuser Schlösschen (seit 1452) steht, gab es schon früh eine Furt über den Main. Bereits im 8. Jh. dürfte hier eine Zollburg gestanden haben, die lange vor Fähre und Brücke eine sichere Überquerung nach Schwarzenau ermöglichte. Historisch belegt ist der Übergang von Koalitionstruppen am 3. September 1796. Führungen finden um 11:00 und 14:00 Uhr statt (Dauer jeweils ca. 60 Minuten).
Hinweise
Die zeitgenössische Führung wird durch Gräfin und Graf von Mainberg durchgeführt. Sie führt über ein Treppenhaus und ist nicht barrierefrei.
