Wohnbau & Siedlungen
Denkmalkategorie

Flößerknechthaus

Über dieses Denkmal

Der Name des Hauses geht auf den früheren Bewohner, den Flößerknecht Christian Ritzer, und seine Ehefrau Margaretha zurück. Ihre Namen sind in einer Archivalie vom Dezember 1868, einem Schuld- und Hypothekenbrief, überliefert, der sich auf das Gebäude bezieht. Die Flößerei am Main war zu dieser Zeit ein bedeutender Wirtschaftszweig; für Mainleus ist sie seit 1813 belegt. Die Einnahmen aus dem Floßholzlagerplatz stellten Mitte des 19. Jhs. zeitweise die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde dar, bevor dieser in den 1880er-Jahren verpachtet wurde. Seit 1868 haben mehrere Generationen das Haus genutzt und dabei Spuren in Ausstattung und Erscheinungsbild hinterlassen.

Programm

Führung durch das kleine, denkmalgeschützte Häuschen durch die Eigentümer. Zudem werden Pläne und Fotografien ausgelegt.

Hinweise


Das Haus ist ein „Hausschuhhaus“, d.h. wer rein möchte, muss seine Straßenschuhe ausziehen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!