Befestigungsanlagen
Denkmalkategorie

Galeerenturm

Über dieses Denkmal

Der Turm stammt aus dem 13./14. Jahrhundert und war Teil der damaligen Stadtmauer. Heute ist er das letzte Überbleibsel der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Landau/Pfalz. Als Landau französisch war – 1680 bis 1815 –, wurde der Turm als Gefängnis genutzt und erhielt den Namen Galeerenturm. 1929 wurde der Turm, der sich damals noch im Besitz der Stadt Landau befand, der Sozietät der Niederländter „Hoogschans ze Landawe“ zur Nutzung überlassen. Die Niederländter sind ein Männerbund zur Pflege von Kunst, Humor und Freundschaft. Der Innenbereich durfte dabei teilweise umgebaut werden, u. a. wurde eine Treppe eingebaut und die ehemaligen Gefängniszellen wurden zusammengelegt, die heute noch erkennbar sind. 1929 wurde der Versammlungsraum mit Secco-Malereien des Landauer Malers Adolf Kessler, selbst ein Niederländter, ausgemalt.

Programm

Führung

Vom Knast zum Musentempel

Zeiten

Sonntag, 13.09.2026 14:00 Uhr | Dauer: 45 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 15:00 Uhr | Dauer: 45 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 16:00 Uhr | Dauer: 45 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 17:00 Uhr | Dauer: 45 Minuten

Ein Mitglied der Societät der Niederländter stellt das Gebäude, die Aktivitäten der Niederländter und die Kessler-Malereien vor.

Hinweise


Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang zum Galeerenturm

Kontakt

Dr. Stefan Bauer
Sozietät der Niederländter, Hoogschans
01755941117