Lutherkirche Bochum
Über dieses Denkmal
Die Lutherkirche wurde im neugotischen Stil in den Jahren 1903-05 erbaut. Der Architekt war Gerhard August Fischer. Sie erstreckt sich in West-Ost-Richtung mit einem Turm im Westen. Das Kirchenschiff ist annähernd quadratisch, wurde aber in der Breite erweitert, um dem Gebäude die Form eines Kreuzes zu geben. Die Außenwände bestehen aus Ruhrsandstein mit großen Rosettenfenstern an den Seiten. Das Dach ist schiefergedeckt. Als Beispiel für eine „kreuzförmige Emporenkirche“ des späten Historismus nach den Vorstellungen des Wiesbadener Programms gilt die Lutherkirche als erhaltenswert und steht unter Denkmalschutz. Im II. Weltkrieg wurde die Kirche schwer beschädigt. 1950 erfolgte der Wiederaufbau. Hierbei wurde der zuvor zerstörte Innenraum durch den Kirchenmaler Heinrich Rüther neu gestaltet. 2012 folgte die Entwidmung der Kirche. Seit 2018 liegt die Nutzung beim Verein „LutherLAB e. V.“, als Stadtteilzentrum für „Geschichte, Bildung, Begegnung, Innovation und Nachhaltigkeit“.
Programm
Kirchenbesichtigung, Koffermarkt, Café, nach 16:00 Uhr auch Orgelführung.
Hinweise
Für Rollstuhlfaher*innen gibt es eine Rampe. In der Kirche befindet sich eine Toilette.
Außen Kirche, innen turbulentes Netzwerk
Beginn
Auf dem Koffermarkt kreative Schätze entdecken und bei Kaffee und Kuchen neue Kontakte knüpfen: In der entwidmeten Lutherkirche trifft sich die Zivilgesellschaft zu Spiel, Theater und Musik, Gartenbau, Gesundheit und Hilfen für den Alltag. Am Tag des offenen Denkmals zeigt sich exemplarisch, wie viel entstehen kann, wenn man sich zusammentut. Die Mitglieder der verschiedenen Gruppen freuen sich auf kleine und große Menschen, die mitmachen wollen.


