Schloss Raitenbuch
Über dieses Denkmal
Das Schloss Raitenbuch in Kallmünz war ursprünglich ein Burggut des Geschlechts der Raitenbucher. Die erste Erwähnung des Gebäudes findet sich um 1180 in den Archiven. 1341 befreite Ludwig der Bayer seinen Hofmeister Heinrich von Raidenbuch für dessen Sitz zu Kallmünz von der Steuerpflicht und verlieh ihm das Recht, mit rotem Wachs zu siegeln. Seit 1283 war Kallmünz Sitz eines Landgerichts des 1255 entstandenen Herzogtums Oberbayern. Das Landgericht tagte im Raitenbucher Schloss. Das Nebengebäude, die heutige Orangerie, diente früher als „Keuche“, also als Gefängnis mit Wohnraum für den Gerichtsdiener. 1806 wurde das Schloss von der Marktgemeinde Kallmünz zum Schulhaus umgewandelt, in den 1990er-Jahren entstanden dort Sozialwohnungen. Seit Ende der 1990er-Jahre befindet sich das Gebäude wieder in Privatbesitz und wird schrittweise restauriert.
Programm
OANSER Rundgang 3 – Häuser auf einem Streich
Zeiten
Der Rundgang verbindet drei denkmalgeschützte, aktiv bewirtschaftete Häuser und beginnt im Schloss Raitenbuch. Von dort führt der Weg über die Naabbrücke zum CALLM-Areal mit einem kleinen Bier aus der Hausbrauerei und endet im Bürstenbinder, wo eine Einkehr möglich ist. Die Führung bietet Einblicke in die Gebäude und ihre Nutzung sowie Gelegenheit zum Austausch mit den Eigentümerinnen und Eigentümern. Kleine Überraschungen begleiten die Tour.
Hinweise
Treffpunkt ist die Orangerie des Schlosses Raitenbuch. Bitte wetterfeste Kleidung tragen.
Im CALLM-Areal können gegen geringes Entgelt weitere Destillate verkostet werden. Im Bürstenbinder besteht eine kostenpflichtige Einkehrmöglichkeit.


