KUNST am Schilde
Über dieses Denkmal
Das heutige Gebäude stammt wohl aus der Zeit um 1802, nachdem der Vorgängerbau 1799 abgebrannt war. Der Gewölbekeller ist wohl wesentlich älter. Dieses Haus ist noch bis ins 20. Jh. bekannt als „Sorge‘sche Buchhandlung“, nachdem in den 1830er-Jahren Buchhändler August Sorge hier eine Buch- und Musikalienhandlung nebst Leihbibliothek eingerichtet hatte. Auch nach seinem Tod führen diverse Buchhändler das Geschäft weiter. Auch im 20. Jh. sind hier viele Jahre lang Zeitungen erhältlich, zusammen mit Rauchwaren; auch eine Buchhandlung gab es im linken Ladenteil noch einmal für eine gewisse Zeit. Dass sich in diesem Haus schon früher ein Ladengeschäft befunden hat, zeigen noch die historischen Schaufenstereinfassungen.
Programm
In unserem Kunsthaus/Gallerie auf Zeit bieten wir unseren Besucher-/innen eine Kunstausstellung zum Thema „Netzwerke“ an. Außerdem ist auf Anfrage eine kleine Führung durch Bereiche möglich, die normalerweise nicht zugänglich sind. Auch stellen wir den Verein KUNST am Harz vor, der dieses Kunsthaus unterstützt und sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, Künstler-/innen Ausstellungs- und Atelierräume für Ausstellungen zur Verfügung zu stellen. Und schließlich besteht die Möglichkeit, an einer Schwarmkunstaktion teilzunehmen.
Hinweise
Das Gebäude befindet sich in der Fußgängerzone von Osterode. Parkplätze gibt es an der Bleichestelle, an der Hölemannpromenade oder Eisensteinstrasse (Parkplatz am Kornmagazin).
