Spritzenhaus Warnitz
Über dieses Denkmal
Vom Maulbeerbaum umschlungen steht das Spritzenhaus, erbaut ca. 1827, restauriert 2024, direkt neben dem Friedhof und der Dorfkirche – ein kleines Ensemble am Dorfplatz der Lindenallee, unweit des Oberuckersees. Ursprünglich für eine Druckspritze auf Rädern und der Turm für die Trocknung der Schläuche aus Hanf oder Leder gemäß der Empfehlung des königlich Preußischen Geheimen Ober-Baurath David Gilly gebaut, wurde das Spritzenhaus später u.a. als Altstoffsammelstelle, Gasflaschentauschort, Lagerraum genutzt. Was blieb? Ein Turm, Eichenfachwerk, Feldstein und Lehm erinnern an den Ursprung; ergänzt und restauriert durch eine Bentonitabdichtung, Terrazzo, eine Stahltreppe, Wärmepumpe, Toilette, Dusche, verschiedene Eichenmöbel sowie eine Leiter zum Turmausguck. Alles Nötige für das Leben ist vorhanden – und unweigerlich stellt sich die Frage, wie viel Raum und welche Ausstattung heute tatsächlich gebraucht werden. Die verwendeten Materialien sind klar ablesbar, jeder Winkel wird genutzt.
Programm
Um 10.00 Uhr findet ein Ernte-Dank-Gottesdienst in der unmittelbar daneben befindlichen Dorfkirche Warnitz statt. Im Anschluss an den Gottesdienst werden von 11.00 bis 16.00 Uhr immer wieder kleine Führungen angeboten und es ist Zeit für Gespräche rund um die Restaurierung des Spitzenhauses und das Bauen mit Lehm. Nebenbei: für ein Käffchen ist immer Zeit.
Hinweise
Nach dem Gottesdienst empfangen wir während der Öffnungszeit unsere Gäste am Eingang.


