Sonstiges
Denkmalkategorie

Kantorenhaus Rastatt

Über dieses Denkmal

Das ehemalige Haus des jüdischen Kantors, welches 1906 gemeinsam mit der benachbarten Synagoge erbaut worden war, ist Sitz der städtischen Gemeinwesenarbeit Rastatt-West. Es beherbergt daneben auch einen Dokumentationsraum zur jüdischen Geschichte Rastatts. Das Kantorenhaus ist eine Außenstelle des Stadtmuseums.

Programm

Anlässlich des Tag des offenen Denkmals kann der Dokumentationsraum zur Jüdischen Geschichte in Rastatt im Kantorenhaus von 14:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden. Im Ausstellungsraum wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde Rastatts mit einem Schwerpunkt auf der Zeit nach 1900 dokumentiert. Zu sehen sind u.a. eine topografische Übersicht der Häuser und Liegenschaften jüdischer Eigentümer im Stadtgebiet. Verdeutlicht wird das selbstverständliche Zusammenleben jüdischer und nichtjüdischer Bürger bis in die späten 1920er Jahre. Die Ausstellung thematisiert aber auch die Diskriminierung, Hetze und die tragischen Ereignisse der Deportation und Auslöschung der jüdischen Gemeinde in der Zeit des Nationalsozialismus. Im Kantorenhaus, das 1906 gemeinsam mit der benachbarten Synagoge erbaut worden war, wohnte der Lehrer und Kantor der jüdischen Gemeinde. Im Gegensatz zur Synagoge blieb das schmucke Jugendstilgebäude des Architekten Ludwig Levi von den Zerstörungen 1938 verschont.

Hinweise


Nicht barrierefrei. Findet ausschließlich drinnen statt.