Sakralbauten
Denkmalkategorie

Kirche Hastenbeck

Über dieses Denkmal

Die Kirche ist der erste Neubau einer protestantischen Kirche im Weserbergland und das einzige fertiggestellte Gebäude eines ansonsten nicht verwirklichten Residenzprojekts. Sie wurde 1619/20 im Stil der florentinischen Renaissance erbaut und besitzt eine barocke Ausstattung. Die Altarwand stammt aus dem Jahr 1688. Noch heute ist eine Beschädigung durch ein Geschoss aus der Schlacht bei Hastenbeck von 1757 sichtbar. Die Kanzel zeigt emblematische Darstellungen aus Vier Bücher vom wahren Christentum und entstand nach 1679. Ein Epitaph erinnert an Christian Friedrich von Reden († 1693). Am Fuß befindet sich eine Memento-mori-Darstellung, die volkstümlich „Tod von Hastenbeck“ genannt wird. Die Orgel wurde 1703 von Hinrich Klausing erbaut. Die Orgelempore zeigt einen heilsgeschichtlichen Bilderzyklus von Mose bis Paulus; in ihrer Mitte ist Jesus Christus als „Salvator Mundi“ dargestellt.

Programm

„Vom Mittagsläuten bis zum Abendläuten“: Am Tag des offenen Denkmals können Besucherinnen und Besucher die Kirche Hastenbeck auf eigene Faust erkunden. Für Gäste, die nur kurz bleiben wollen, steht ein kostenloses Faltblatt zur Verfügung. Bei weiteren Fragen können die Aufsichtführenden gerne angesprochen werden.

Hinweise


Wer etwas länger bleiben möchte, kann einen Kurzführer erwerben.