Schlösser & Burgen
Denkmalkategorie

Bergfried

Über dieses Denkmal

Die Anlage geht auf eine mittelalterliche Burg mit Bergfried zurück, die einst Sitz eines Burggrafen war. Ihre ältesten Teile stammen aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Von 1451 bis 1813 befand sie sich im Besitz der Familie von Trotha, bevor Oberamtmann Rudolf Neubauer das Gut erwarb. Im Jahr 1644 wurde die Anlage weitgehend zerstört; erhalten geblieben sind Reste der Befestigungsmauer sowie der Bergfried. Das große Gutshaus wurde 1701 erbaut. Im Norden und Westen schließt sich die Vorburg an, die zahlreiche Wirtschaftsgebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert umfasst.

Programm

Im Bergfried befindet sich eine neu gestaltete Ausstellung zum Thema: Brauchtum und Bauernregeln. Diese Ausstellung befindet sich auf dem oberen Plateau des Turmes. Die Begehung ist über eine freistehende Wendeltreppe möglich. Der Turmwächter steht für Führungen zur Verfügung.

Hinweise


Die Besichtigung der Ausstellung, bzw. des Innenraumes des Bergfrieds ist für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen nicht geeignet. Der Turm ist über eine freie Wendeltreppe begehbar. Einen Aufzug gibt es nicht. Eine Toilette ist nicht vorhanden.