Nikolaikirche Meißen
Über dieses Denkmal
Die Nikolaikirche ist das älteste erhaltene Steingebäude in Meißen. Die romanische Kirche wurde 1929 anlässlich der 1.000-Jahr-Feier der Mark Meißen als Gedenkort für die 1.815 Opfer des Ersten Weltkrieges aus Meißen umgestaltet, um den Hinterbliebenen einen Ort der Trauer zu schaffen. Die Ausgestaltung des Kirchenraumes erfolgte unter künstlerischer Leitung von Prof. Paul Börner mit Meißener Porzellan: Alle Toten wurden je auf einer Porzellanplatte mit ihren Lebensdaten vermerkt. Zwischen den Epitaphen stehen die größten je aus Porzellan gefertigten Plastiken.
Programm
Dr. Ullrich Knüpfer, ausgewiesener Experte der Meißner Keramikindustrie und ehrenamtlicher Mitarbeiter im Ortskuratorium Meißen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, trägt um 11:00 Uhr und um 12:00 Uhr zur Geschichte der Kirche und der Umwandlung zu einer Kriegergedächtnisstätte vor. Dabei wird er auch auf technische Details zur Herstellung der Großplastiken, die Finanzierung des Projektes in Zeiten der Weltwirtschaftskrise sowie gegenwärtige Probleme der Sicherung und Erhaltung eingehen. Das Ortskuratorium Meißen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter der Leitung von Dr. Reinhard Plüschke mit einem Infostand vertreten sein und über die Arbeit der Stiftung informieren. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch.
Hinweise
Parkmöglichkeiten: Parkdeck Neumarktarkaden od. Anliegerstraßen
ÖPNV/S-Bahn: Hp Meißen Altstadt


