Bischofsmühle
Über dieses Denkmal
Die Geschichte der Bischofsmühle reicht bis in das 12. Jh. zurück. Im Mittelalter waren Mühlen weit mehr als nur Produktionsstätten für Mehl. Durch den Mühlenzwang, der Bauern dazu verpflichtete, ihr Getreide in der Bannmühle des Grundherrn mahlen zu lassen, wurden sie zentrale gesellschaftliche Knotenpunkte. Hier trafen sich regelmäßig Menschen aus verschiedenen Schichten zum sozialen und wirtschaftlichen Austausch. Mühlen waren somit ein wichtiger Ort der Kommunikation. 1624 wurde die Bischofsmühle erstmals an einen Müller verpachtet. 1905 erwarb sie der Pächter und Müller Hubert Seesing. Bis heute befinden sich die Mühle und das Anwesen im Besitz dieser Familie. 1984 wurde die Bischofsmühle unter Denkmalschutz gestellt. Von 1986 bis 2009 erfolgten umfangreiche Sanierungsarbeiten, die mit der Restaurierung des Mahlwerks abgeschlossen wurden. Getreide wird nicht mehr gemahlen, heute liefert die Wasserkraft der Mühle Strom für die angrenzenden Haushalte.
Programm
Während der Öffnungszeiten finden Kurzführungen statt.
Hinweise
Die Mühle ist nicht barrierefrei. Es stehen nur wenige PKW-Stellplätze zur Verfügung. Es empfiehlt sich die Anreise mit dem Fahrrad.
Kurzführungen Bischofsmühle
Zeiten
Hinweise
Die Mühle ist nicht barrierefrei. Es stehen nur wenige PKW-Stellplätze zur Verfügung. Es empfiehlt sich die Anreise mit dem Fahrrad.

