Turnhalle der ehemaligen Mädchenschule Kleinwelka
Über dieses Denkmal
Seit dem 18. Jahrhundert war in Kleinwelka eine Mädchenschule ansässig, die von Siedlern der Herrnhuter Kolonie Kleinwelka erbaut und betrieben wurde. Im 19. Jahrhundert wurde diese Schule zur Missionsmädchenschule für die weltweit agierende Brüderunität. Die Kinder der Missionare wurden im schulfähigen Alter von ihren Eltern in die Missionskinderschulen nach Europa gesendet, wo sie unter Federführung der Brüderunität erzogen und ausgebildet wurden. Die Mädchenschule in Kleinwelka expandierte daraufhin. Im Zuge der Vergrößerung wurde auch die Turnhalle am Wasserturm errichtet. Die Gebäude der Mädchenschule fielen nach dem II. Weltkrieg in städtischen Besitz. Die Turnhalle wurde weiterhin für schulische Zwecke genutzt. In den 1990er Jahren veräußerte die Stadt das Ensemble an eine Privatperson.
Programm
Je nach Andrang alle 30 Minuten Führungen, während der Öffnungszeiten Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Getränke.

