Umspannwerk Südstadt
Über dieses Denkmal
Nur wenige Jahre nach dem II. Weltkrieg entstand in der Fürther Südstadt ein neues Umspannwerk. Es ersetzte im Krieg zerstörte Anlagen und sollte zugleich die nach der Währungsreform wieder steigende Nachfrage nach Elektrizität sichern. Das Gebäude zeigt eine für die Nachkriegszeit ungewöhnliche architektonische Gestaltung: Straßenseitig erscheinen die Obergeschosse sachlich und schmucklos, während das Erdgeschoss mit Sichtziegeln sowie die expressionistisch geprägte Rückfassade Gestaltungselemente der Zwischenkriegszeit aufgreifen. Damit veranschaulicht das Bauwerk die gestalterische Qualität des öffentlichen Bauens trotz der begrenzten Möglichkeiten der Nachkriegszeit. Bemerkenswert ist zudem die ungewöhnliche Typologie des Gebäudes: Die technischen Anlagen wurden im Keller und Erdgeschoss untergebracht, darüber entstanden zwei Etagen für Wohnnutzung.
Programm
Führung durch das Umspannwerk
Zeiten
Geführte Rundgänge um und durch das Gebäude mit Besichtigung der ehem. Technikräume und einer der Wohnungen in den Obergeschossen.
Hinweise
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Treffpunkt zu den Führungen ist jeweils unmittelbar am Objekt.
