Gut Woltersdorf
Über dieses Denkmal
Woltersdorf wurde 1272 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort entwickelte sich als Dorf mit Kirche und Rittergut und gehörte bis 1945 zur preußischen Provinz Pommern. Das Rittergut Woltersdorf befand sich über mehrere Jahrhunderte im Besitz der Familie von Sydow. Besitzrechte der Familie sind seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar. Für das Jahr 1752 ist Carl Friedrich von Sydow als Gutsherr belegt; sein Grabstein befindet sich in der Dorfkirche Woltersdorf. Die heutige Gutsanlage entstand überwiegend im 18. und 19. Jahrhundert. Das Gutshaus wurde in klassizistischer Form errichtet und durch Wirtschaftsgebäude, Speicheranlagen sowie den zugehörigen Gutspark ergänzt. Im Zuge der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone wurde das Gut nach 1945 enteignet. Die Gebäude wurden in den folgenden Jahrzehnten unterschiedlich genutzt. Teile der Wirtschaftsgebäude erfuhren Umnutzungen; einzelne Bauwerke standen zeitweise leer.
Programm
Führungen und eine durchlaufende Filmvorführung
Hinweise
nicht Barrierefrei


