Museumskirche St. Laurentius
Über dieses Denkmal
Die Kirche „St. Laurentius“ wurde 1931 für die überwiegend katholischen Bewohner-/innen der Eisenbahnsiedlung erbaut. Im II. Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt; alle Fenster wurden zerstört, Dach und Mauerwerk stark in Mitleidenschaft gezogen. Unmittelbar nach dem Kriegsende erhielt die Kirche neue Fenster, gestaltet von Bernhard Krampe-Brambrink und die schlimmsten Schäden wurden beseitigt. Noch heute sind die Kriegsschäden insbesondere an der Giebelfassade sichtbar. Nachdem die kath. Gemeinde immer kleiner wurde, wurde die Kirche schließlich im Jahr 2008 profaniert. Nach Jahren des Leerstandes wird die Kirche seit 2014 als „Museum St. Laurentius“ vom gemeinnützigen Verein „Freunde des Museums St. Laurentius“ betrieben. Neben der Dauerausstellung mit Werken des ungarischen Künstlers Sándor Szombati (1951-2006) werden jährlich wechselnde Sonderausstellungen mit Künstler-/innen der „Verlorenen Generation“ gezeigt, insbesondere Künstler-/innen aus Duisburg und der Region.
Programm
Führungen durch die Kirche und Ausstellungen (ca. 15 Min.) zu jeder vollen Stunde.


