Brammeyers Scheune
Über dieses Denkmal
Ausstellungsraum für altes dörfliches Kulturgut – Brammeyers Scheune ist eine 13,40 m x 11,10 m große Fachwerkzweiständerscheune, die im Jahre 1750 erbaut wurde. Sie trug ursprünglich ein Strohdach, das um 1963 durch ein Reetdach mit Heidefirst ersetzt wurde. Die Gefache sind teils mit Weidenzweigen als Flechtwerk mit Lehm ausgefüllt, teilweise mit Ziegel- oder Bruchsteinfüllung ausgemauert. An den Giebelseiten befinden sich jeweils Torausfahrten, sodass man mit einem beladenen Erntewagen auf der einen Seite hinein- und mit dem leeren Wagen auf der anderen Seite hinausfahren konnte. Im Jahre 1990 wurde Brammeyers Scheune unter Denkmalschutz gestellt. Nun konnte die Einrichtung der Scheune erfolgen. Zunächst sind folgende Ausstellungsbereiche vorgesehen: Torfgewinnung, Schmiedehandwerk, Stellmacherei, Zigarrenherstellung, Milchverarbeitung und Hausschlachtung. Darüber hinaus sollen vor allen landwirtschaftliche Geräte sowie eine Kutsche ausgestellt werden.
Programm
Das Haupttor der Scheune wir auf der Nordseite geöffnet. Darüber kann der Ausstellungsraum betreten werden. In der Scheune werden Informationen zur Historie des Gebäudes und zu den Ausstellungsexponaten gegeben. Auf dem Platz an der Nordseite werden Sitzgelegenheiten aufgestellt und es werden Getränke und Speisen angeboten. Die aktuelle Ausstellung zeigt auch Gerätschaften und Werkzeuge, die für eine Hausschlachtung benötigt wurden. Daneben werden viele Geräte und Werkzeuge gezeigt, die die Lebens- und Arbeitskultur vergangener Zeiten darstellen. Dazu gehören landwirtschaftliche Geräte, Ackergeräte, Stellmacherei, Milchverarbeitung, Flachsverarbeitung, Spinnen, Weben sowie eine alte Kutsche.


