Stadtmauer Weißenburg
Über dieses Denkmal
Die Weißenburger Stadtmauer ist eine weitgehend erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage der ehem. Reichsstadt Weißenburg. Ab 1200 entstand die erste Umwallung der nördlichen Altstadt, ab 1288 wurde sie in Stein ausgeführt. Mit der Erweiterung nach Süden ab 1376 wurde die Stadtfläche nahezu verdoppelt. Die Anlage umfasste ursprünglich 39 Türme und drei Stadttore. Heute besteht sie aus einer rund 2,2 km langen Mauer mit 36 erhaltenen Türmen, überwiegend quadratischen Türmen sowie einem Rundturm, und zwei Stadttoren. Das Spitaltor ist ein von Gabriel de Gabrieli barock überformtes Kammertor der ersten Ummauerung. Im 30-jährigen Krieg wurde die Stadtmauer schwer beschädigt und erst Ende des 17. Jh. wieder instand gesetzt. Im 19. Jh. wurden etwa 35 % der Mauer und 10 % der Türme abgebrochen. Die Anlage prägt bis heute das Stadtbild.
Programm
Rundgang entlang der Weißenburger Stadtmauer
Zeiten
Bei einem Rundgang entlang der Weißenburger Stadtmauer werden geschichtliche und bauhistorische Hintergründe an ausgewählten Stationen vermittelt. Zudem besteht die Möglichkeit, verschiedene Türme in unterschiedlichen Ausbauzuständen zu besichtigen. Thematisiert werden auch die seit dem frühen 19. Jh. entstandenen Besitzstrukturen sowie die Herausforderungen bei Nutzung, Erhalt und touristischer Inwertsetzung der Stadtmauer und ihrer Türme.
Hinweise
Treffpunkt für beide Rundgänge ist der Parkplatz am Seeweiher/Schulzentrum direkt am 2023 eingestürzten Mauerstück. Der Rundgang ist nicht barrierefrei. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung werden empfohlen. Das Betreten der ausgewählten Bauwerke erfolgt auf eigene Gefahr.


