elektrische Kaltmangel im Thaerviertel
Über dieses Denkmal
Als „Gartenstadt am Mühlrain“ wurde das heutige Thaerviertel von Hermann Frede nach Vorbildern der süddeutschen Reformarchitektur 1913 entworfen und bis 1919 praktisch umgesetzt. Die letze Kaltmangel in Halle befindet sich im historischen Thaerviertel in Halle. Sie ist noch voll funktionsfähig und wird von einigen Anwohnern genutzt. Das gesamte Viertel steht unter Denkmalschutz. Deshalb ist der Kaltmangel ein Abriss erspart geblieben. Im Thaerviertel steht hinter einem der Häuser ein kleines Waschhaus, in dem sich die Kaltmangel findet. Auch heute kann man seine Wäsche dort noch glätten. Die Wäsche wird hierbei, in Leinen gehüllt, um eine Rolle gewickelt. Unter dem mit Sand, Steinen und Blei gefüllten Kasten, der sich unter lauten Knarren hin und her bewegt, wird die Wäsche glatt gepreßt. Einer kaum überschaubaren Mechanik folgend fällt ein Schutzgitter, die Zahnräder stoppen und die Hausfrau nimmt ihre Rolle heraus. Die Kaltmangel wird zum Tag des offenen Denkmals vorgeführt.
Programm
Vorführung der Kaltmangel. Information zum Thaerviertel. Kleines Imbissangebot.

