Goethe-Institut Dresden
Über dieses Denkmal
Öffentlicher Veranstaltungsbau von ca. 1900; erbaut als eine der südlichsten Ergänzungen der militärisch genutzten „Albertstadt“ Dresdens. Nutzung als Offizierskasino bzw. Soldatenheim. 1946 wurde der Sächsische Landtag in der Aula des nicht kriegszerstörten Gebäudes gegründet (Auflösung 1952). Bis 1990 „Haus der NVA“. Diese Nutzung ist bis heute vielen Dresdnern bekannt. Nach 1990 Erwerb durch das Goethe-Institut e.V. und Sanierung. Seit 1996 werden Deutschkurse und -prüfungen aller Art im Hause durchgeführt, das jährlich von ca. 1000 Personen aus mindestens 100 Ländern besucht wird und damit in Dresden einen der internationalsten Orte darstellt. Die Grundstruktur des ursprünglichen Gebäudes ist erhalten und im Keller befinden sich noch einige Elemente aus der Nutzungsphase während der DDR, z.B. Türen mit der Aufschrift „Militärhandelsorganisation der DDR“.
Programm
Vom Soldatenheim zum Goethe-Institut Dresden
Zeiten
Das Haus des heutigen Goethe-Instituts hat eine interessante Geschichte: Als Soldatenheim im Rahmen der militärischen Nutzung des Areals „Albertstadt“ nördlich des heutigen Alaunplatzes gebaut, wurde es bis 1945 als „Soldatenheim“, also Offizierskasino, genutzt. 1945 nicht zerstört, wurde 1946 in der Aula des Gebäudes der Sächsische Landtag gegründet. Nach dessen Auflösung wurde das Haus als „Haus der NVA“ öffentlich genutzt und nach 1990 vom Goethe-Institut e.V. erworben.
Hinweise
Maximal 15 Personen pro Rundgang. Treffpunkt: Haupteingang. Beschränkte Barrierefreiheit (nur EG).

