Fasanerie, Landschaftspark
Über dieses Denkmal
Die ehemalige Fasanerie ist ein Landschaftspark im Osten der Stadt. Sie wurde 1779 unter Kurfürst Friedrich Karl von Erthal angelegt und umfasst ein Wegenetz, einen Teich, einen Jagdstern sowie mehrere Jagdgebäude. Zum Ensemble gehört das Jägerhaus, ein zweigeschossiger Walmdachbau mit Zwerchhaus, der um 1780 nach Plänen von Emanuel Joseph von Herigoyen errichtet wurde. Ebenfalls in der Fasanerie befindet sich am sogenannten Andriansplätzchen das Andrian-Denkmal. Der Säulenstumpf mit Inschriften wurde um 1825 zur Erinnerung an den 1824 in einem Duell mit dem Würzburger Studenten Johann Baptist Berg gefallenen 20-jährigen „Forstcandidat“ Ferdinand Anton Freiherrn von Andrian errichtet.
Programm
Unsere Fasanerie – Vom Bürgerwäldchen zum Waldpark
Beginn
In einem Rundkurs führt der informative Spaziergang an den See und das Andriansplätzchen; von dort über die Sternallee an den Spessartlug und an den Platz des ehemaligen Bergsalons. An den Relikten eines pseudo-historischen Hinkelsteins vorbeilaufend, schließt sich der Kreis an der Fasaneriewirtschaft. Unterwegs wird anhand historischer Planzeichnungen auf die Entwicklung dieses ehemaligen Bürgerwäldchens hin zum heutigen Waldpark eingegangen.
Hinweise
Treffpunkt: Parkplatz der Fasaneriegaststätte, Bismarckallee 1. Weitgehend barrierefrei.
