Ehemalige Elektrotechnische Fabrik Kurt Lindner
Über dieses Denkmal
Das Gebäude der ehemaligen Elektroporzellanfabrik Lindner wurde 1948 von der Lindner GmbH errichtet – 18 km südlich von Bamberg, an der Grenze von Eggolsheim zu Neuses, direkt an der Bahnstrecke Forchheim–Bamberg. Der langgestreckte, dreigeschossige Fabrikbau aus Eisenbeton mit verschiedenen Baukuben und flach geneigten Walmdächern diente als Fertigungsstätte für Elektroporzellan. Produziert wurden vor allem Sicherungsmaterial und Beleuchtungsmittel. Zwischen 1955 und 1970 verband das Unternehmen eine enge Kooperation mit dem Bauhausdesigner Wilhelm Wagenfeld; Mitte der 1970er Jahre wurde die Fertigung von Gießleuchten aus Porzellan eingestellt. Nach mehrfachen Um- und Anbauten entspricht das heutige Erscheinungsbild wieder dem ursprünglichen Bau von 1948. Im Jahr 2003 stellte das Unternehmen seinen Betrieb ein. Die Gemeinde Eggolsheim erwarb das Gebäude 2007, ließ es sanieren und als Industriedenkmal anerkennen. Heute wird das Areal als Schul- und Bürogebäude genutzt.
Programm
Ausstellung in den Werkräumen der FOS
Beginn
Die FOS Gestaltung öffnet ihre Werkräume im Erdgeschoss. Die Schülerinnen und Schüler haben sich ein Jahr lang mit der Geschichte des Gebäudes auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind in den Werkräumen in einer Werkschau zu besichtigen. Unter anderem werden ein Modell des Gebäudes, Fotografien aus der Entstehungszeit der Fabrik, Baupläne von 1948 und Produkte der Fabrik gezeigt. Für Kinder werden Ausmalbilder angeboten
Führung durch das Schulgebäude
Beginn
Es findet eine Führung durch das Gebäude statt. Spuren der ehemaligen Elektroporzellanfabrik werden dabei entdeckt.
Hinweise
Treffpunkt vor dem Haupteingang der Fachoberschule Eggolsheim.
Zeitzeugengespräch
Beginn
Ein Fachexperte berichtet über die Geschichte der ehemaligen Elektroporzellanfabrik Lindner in Eggolsheim.
Hinweise
Treffpunkt vor dem Gebäudemodell in den Werkräumen der Fachoberschule Eggolsheim im EG.


