Wassermühle Neubruchhausen
Über dieses Denkmal
Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird die Wassermühle 1583 am Ende der Hoyaer Grafenzeit in einem Inventarverzeichnis, das anlässlich der Übergabe des Amtes Neubruchhausen an den Drost des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg, Hans von Münchhausen, erstellt worden ist. Das Fachwerkgebäude der Wassermühle wurde im Jahr 1730 zu Zeiten von Herzog Georg August von Hannover gebaut. In den Jahren 2016 bis Ende 2019 wurden alle Gebäude umfangreich restauriert. Am Mühlentag 2024 konnte nach 50 Jahren Stillstand und jahrelanger Restaurierung durch den Mühlenverein in der Mühle endlich wieder Mehl gemahlen werden. Mit Unterstützung der Müllergilde hat der Mühlenverein im Jahr 2024 ebenfalls die Anerkennung der „Handwerksmüllerei in Wind- und Wassermühlen“ als Immaterielles Kulturerbe beantragt. Seit dem 9. November 2024 gehört das Mehlmahlen in der Wassermühle Neubruchhausen somit offiziell zum Immateriellen Kulturerbe Deutschlands.
Programm
• Führungen zur Geschichte und Technik der Mühle • Herstellung und Verkauf von eigenem Mehl und Brot • Fotoausstellung „Erwachen der Mühle“ von Steffanie Bomhoff • Speisen und Getränke


