Sakralbauten
Denkmalkategorie

Kirche St. Margareta Neuenkirchen

Über dieses Denkmal

Die katholische Pfarrkirche geht auf die im 10. Jh. als älteste Filialkirche von Wiedenbrück errichtete „Neue Kirche“ zurück. Ein Pfarrer ist 1185 erstmals urkundlich belegt. Der heutige Bau war eine Hallenkirche des frühen 13. Jhs. mit schweren Vierkantpfeilern, kuppeligen Gewölben und zwei Portalen. Das Ostjoch und der Chor wurden Ende des 15. Jhs. spätgotisch erneuert. Aus dieser Zeit stammt auch die Sakramentsnische an der östlichen Stirnwand. Die umfassende Umgestaltung des Kirchenraums 1972 erfolgte nach einem Konzept von Hans Schädel. Dabei wurden sämtliche Fenster durch freie Kompositionen von Wilhelm Buschulte ersetzt. Altar, Ambo, Taufstein und Apostelleuchter schuf Johannes Niemeier. Die Restaurierung von 2000 knüpfte an Schädels Konzeption an und ermöglichte zugleich die Rückführung des Marienaltars des 19. Jhs., der heute mit einem von Niemeier gestalteten Tabernakel im Chor aufgestellt ist.

Programm

• Führungen um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr ab dem Pfarrheim nebenan (Ringstraße 6), mit einführender Beamer-Präsentation • meditative Musik in der Kirche (nicht live) • Gespräche • Präsentation von Büchern, u. a. Medien zur Kirche und des Ortes aus der Bücherei St. Margareta im hinteren Bereich der Kirche