Sakralbauten
Denkmalkategorie

Evangelische Kirche Freudenberg

Über dieses Denkmal

Die evangelische Kirche Freudenberg wurde zwischen 1601 und 1606 erbaut. Besonderes Merkmal ist der integrierte ehemalige Wehr- und Gefängnisturm der alten Burganlage, in dem noch Schießscharten und das sogenannte „Angstloch“ erhalten sind. Nach dem Stadtbrand von 1666 wurde die Kirche bis 1675 wiederaufgebaut. Als eines der frühesten reformierten Kirchengebäude Westfalens prägt sie bis heute das historische Stadtbild des „Alten Fleckens“ und besitzt hohe historische, architektonische und städtebauliche Bedeutung.

Programm

Pastor Ijewski führt die Besucher durch die evangelische Kirche Freudenberg und vermittelt dabei spannende Einblicke in deren wechselvolle Geschichte. Der zweigeschossige Saalbau mit seinem unregelmäßigen Grundriss entstand zwischen 1601 und 1606. Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1666 wurde die Kirche im Jahr 1675 wiederaufgebaut. Besonders eindrucksvoll ist der nordwestlich angefügte Kirchturm, der ursprünglich als Wehr- und Gefängnisturm der ehemaligen Burganlage diente. Im Inneren befindet sich das sogenannte „Angstloch“, durch das Gefangene einst in die darunterliegenden Räume hinabgelassen wurden. Auch die Fenster verdienen besondere Beachtung: Sie sind noch heute von Ornamenten aus der Zeit der Erbauung umrahmt. Die Führung bietet faszinierende Einblicke in die Baugeschichte sowie die vielfältigen Nutzungen dieses bedeutenden historischen Bauwerks.

Hinweise


Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung erforderlich ist.