Reformierte Kirche
Über dieses Denkmal
Der Rohbau des 1710 begonnenen, fast quadratischen, typisch reformierten Saalbaus wurde beim letzten Stadtbrand im Jahr 1712 zerstört. Die neu aufgebaute Kirche wurde am 13. Februar 1718 eingeweiht. Über dem Hauptportal ist das große preußische Staatswappen zu sehen. Die erste Orgel wurde 1760 eingebaut, 1847 dann die Schulze-Orgel, die 1992/93 restauriert wurde. In den 1970er-/80er-Jahren wurden die Bänke entfernt und die Kirche zu einer „Alltags-“, später: „Citykirche“ umgestaltet, in der seitdem Ausstellungen, Konzerte, Vortragsabende, Andachten und Diskussionen stattfinden. Mitten in der Fußgängerzone gelegen ist diese Kirche ein herausragender spiritueller und kultureller Ort, der durch ein Team von Ehrenamtlichen verlässlich geöffnet ist.
Programm
Führung durch Studiendirektor i.R. Gunther Kingreen.
Mitten in der Stadt
Beginn
Während der Führung wird die Besonderheit dieses typisch reformierten Kirchenbaus der vom Ende des 17. Jhds. bis 1931 selbständigen Gemeinde reformierten Bekenntnisses herausgearbeitet. Als dritte historische Kirche der Iserlohner Innenstadt hat sie bis heute einen besonderen Charakter, zu dem ein Team von Ehrenamtlichen allen Bürgern der Stadt wochentags einen offenen Zugang ermöglicht
Hinweise
Treffpunkt vor der Kirche.

