Sakralbauten
Denkmalkategorie

Kath. Kirche St. Trinitatis Weißenthurm

Über dieses Denkmal

Die zu klein gewordene Kapelle am Weißen Thurm wurde ab 1837 durch eine neue Kirche ersetzt. Ermöglicht wurde dies vor allem durch Claudius von Lassaulx, der unentgeltlich Pläne erstellte, die Bauleitung übernahm und eigenes Geld beisteuerte. Die Kirche wurde 1838 benediziert und 1844 feierlich konsekriert. Der neoromanische Bau mit Fassaden aus Basalt und Tuff gilt als bedeutendes Werk Lassaulx’. Wertvoll sind u. a. Kanzelbilder von Jakob Bachta und Fresken von Theophil Gassen. 1865 wurde Weißenthurm selbständige Gemeinde, 1872 eigenständige Pfarrei. Wegen starken Wachstums wurde die Kirche später nach Plänen von Caspar Clemens Pickel erweitert: Querschiff, Chöre, Sakristei und Glockenturm entstanden. Bedeutend sind außerdem Mosaiken von Antonio Gobbo, besonders der Erzengel Michael am Turm, sowie wieder freigelegte Innenmalereien und außergewöhnliche Fresken im Chorraum von Georg Kau.

Programm

Restaurierung von fünf Bildtafeln des Koblenzer Malers Johann Baptist Bachta. Nicht alltägliche Eindrücke vermittelt eine gemeinsame Veranstaltung von Geschichtsverein und katholischem Gemeindeteam Weißenthurm am Tag des offenen Denkmals in der denkmalgeschützten neoromanischen Kirche Hl. Dreifaltigkeit, erbaut Mitte des 19. Jahrhunderts von Johann Claudius v. Lassaulx: Diplomrestauratorin Katrin Ettringer demonstriert in einer in der Kirche eingerichteten Werkstatt die Restaurierung der Darstellung Christi und der vier Evangelisten von der Kanzel der Lassaulx-Kirche. Bei der Erweiterung der Kirche um 1900 durch Caspar Clemens Pickel wurde die Kanzel abgebaut. Die Bilder verschwanden auf dem Speicher des Pfarrhauses. Bei dessen Entrümplung wurden sie wiederentdeckt. Frau Ettringer ist präsent von 15:00 bis 17:00 Uhr. Um 15:00 Uhr informiert Kunsthistoriker Dirk Hamann über Leben und Werk des Künstlers. Anschließend lädt das Gemeindeteam ein zu Kaltgetränken und Snacks.