Fronmühle
Über dieses Denkmal
Die Fronmühle zählt zu den ältesten Mühlen Haßlochs und wurde bereits im 13. Jahrhundert im Besitzverzeichnis des Klosters Weißenburg erwähnt. Mit dem Bannrecht für Haßloch, Böhl und Iggelheim mussten die Bewohner ihr Getreide dort mahlen lassen. Ab 1330 gehörte sie zur Kurpfalz, später waren die Grafen von Leiningen beteiligt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Mühle von französischen Truppen niedergebrannt und anschließend von der Kurpfalz wieder aufgebaut. Von 1721 bis 1854 bewirtschaftete die Familie Tyrolf die Mühle in Erbbestandspacht. 1854 kaufte Jakob Müller die Anlage; nach einem Brand 1882 ließ sein Sohn Jean Müller Mühle und Wohnhaus neu errichten. 1898 erwarb Friedrich Steinmüller die Fronmühle. Sein Sohn Philipp Steinmüller ersetzte 1941 das Wasserrad durch eine Turbine; letzte aktive Müller war dessen Sohn Fritz. Die Mühle war bis zur Jahrtausendwende in Betrieb und produzierte bis 2009 Strom. Sie steht seit 1987 unter Denkmalschutz.
Programm
Es finden in regelmäßigen Abständen Mühlen-Führungen statt.
Hinweise
Das Parken im Innenhof, vor der Mühle und gegenüber ist nicht möglich. Es steht ein kleiner Parkplatz am Waldrand zur Verfügung. Es führt ein gut ausgebauter Radweg jeweils von Haßloch und Geinsheim zur Mühle. Gegenüber gibt es eine MoD-Station.
Bei der Besichtigung des Mühlengebäudes ist festeres Schuhwerk (keine Wanderschuhe!) ratsam, da die Treppen schmal und steil sind. Die Gegebenheiten in der Mühle sind nicht rollstuhlgerecht. Der Innenhof kann mit einem Rollstuhl befahren werden.
Geschichte und Technik der Fronmühle
Zeiten
Es werden Führungen in Kleingruppen im Mühlengebäude angeboten.


