Humanistische Hochschule Berlin (ehem. Australische Botschaft)
Über dieses Denkmal
Seit Herbst 2025 befindet sich die Humanistische Hochschule Berlin an einem besonderen historischen Ort in Berlin-Pankow: dem ehemaligen Dienstgebäude der Australischen Botschaft in der DDR in der Grabbeallee 36–40. Das denkmalgeschützte Gebäude der Ostmoderne wurde in den vergangenen Jahren umfassend und denkmalgerecht saniert und dient heute als modernes Seminargebäude. Besondere architektonische und künstlerische Elemente prägen den Charakter des Hauses: die Baukeramiken an der Außenfassade von Hedwig Bollhagen, die farbigen Mosaiken im Treppenaufgang, sowie die klare Formensprache der Ostmoderne. Auch das großzügige Außengelände lädt zum Verweilen und Erkunden ein. Für die denkmalgerechte Sanierung erhielt der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg im Jahr 2025 die Quast-Medaille.
Programm
Besucherinnen und Besucher erleben ein bislang wenig bekanntes Denkmal der Berliner Ostmoderne von innen und außen. Der Rundgang verbindet Architekturgeschichte, Kunst am Bau, DDR-Diplomatiegeschichte und aktuelle Bildungsnutzung. Besonders anschaulich wird, wie denkmalgeschützte Gebäude durch Sanierung und neue Nutzung erhalten bleiben und zugleich als lebendige Infrastruktur für Bildung, Begegnung und gesellschaftlichen Austausch weiterwirken. 11:00 Uhr: Ankommen, Orientierung und Möglichkeit zum Erkunden des Außengeländes. Besucherinnen und Besucher können den heutigen Campus mit Hochschule, Grundschule, Kita und Verwaltung kennenlernen. 13:00 Uhr: Zeit zum Verweilen, für Gespräche und Fragen. Das Gelände macht sichtbar, wie ein historischer Ort heute als Bildungs- und Begegnungsinfrastruktur genutzt wird.
Hinweise
Das Gebäude/der Zugang ist nicht komplett barrierefrei.
Vom Botschaftsgebäude zum Hochschulstandort
Zeiten
Rundgang durch das denkmalgeschützte Seminargebäude mit Einblicken in das Denkmal, Kunst am Bau und Bildungsinfrastruktur; die Geschichte als ehemaliges Dienstgebäude der Australischen Botschaft in der DDR; die Architektur der Ostmoderne; die Baukeramiken von Hedwig Bollhagen an der Außenfassade; die farbigen Mosaiken im Treppenaufgang; die denkmalgerechte Sanierung und die heutige Nutzung als Bildungsort.
Hinweise
Treffpunkt: Eingang/Empfangsbereich. Dauer der Führungen: ca. 45–60 Minuten


