Adliges Fräuleinstift Barth
Über dieses Denkmal
Das Adlige Fräuleinstift Barth, auch „Bahrtisches Closter“ genannt, wurde 1733 als weltliches Damenstift zur Versorgung unverheirateter Töchter vor allem aus adligen Familien gegründet. Anders als in einem Kloster legten die Stiftsdamen keine Gelübde ab und konnten die Einrichtung jederzeit verlassen. Die zwischen 1733 und 1741 errichtete barocke Anlage entstand auf dem Gelände des ehemaligen Barther Schlosses und wurde durch die schwedische Königin Ulrike Eleonore gefördert. Jede Stiftsdame verfügte über eine eigene Wohnung und einen Garten. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor das Stift seine wirtschaftliche Grundlage und wurde 1948 aufgehoben. Heute ist die denkmalgerecht sanierte Anlage mit ihrem schwedischen Königswappen die einzige schwedische Stiftung auf deutschem Boden und dient Wohn- und Kulturzwecken.
Programm
An beiden Tagen kann die Außenanlage besichtigt werden. Eine Besichtigung der Gebäude ist aufgrund der betreuten Wohnungen nicht möglich.


