Südfriedhof
Über dieses Denkmal
Der Südfriedhof in Gera besitzt überregionale, in wesentlichen Teilen auch nationale Bedeutung als außergewöhnlich geschlossen erhaltenes Beispiel großstädtischer Friedhofsarchitektur und Sepulkralkultur des späten 19. Jahrhunderts in Deutschland. Der 1883 angelegte Friedhof entstand als Ersatz für den innerstädtischen Kirchhof an der Trinitatiskirche und repräsentiert den Übergang zu modernen, hygienisch und funktional geplanten Großfriedhöfen des Industriezeitalters. Die insgesamt 256 entlang der Umfassungsmauer angeordneten Erbbegräbnisse bilden ein außergewöhnlich umfangreiches Ensemble historischer Grabarchitektur. Hierzu tritt die Friedhofskapelle, ein Zentralbau nach Entwürfen des Leipziger Architekten Julius Hartel, Von nationaler Bedeutung ist darüber hinaus das Ehrenmal für die gefallenen Geraer Arbeiter des Kapp-Putsches von 1920.
Programm
Die Besucher*innen können den Friedhof selbstständig besichtigen.
Führung mit dem Gästeführer Uwe Lehmann
Beginn
Im Rahmen der Führung erfahren die Besucher*innen umfassende geschichtliche und künstlerische Hintergründe zum gesamten Friedhof, inklusive Besichtigung der Feierhalle.

