Gendarmerie Romrod - ein Haus der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Über dieses Denkmal
Die sogenannte „Alte Gendarmerie“ liegt am Rand des Schlossparks von Romrod und gehört zu den bedeutenden Nebengebäuden des Schlossensembles. Der zweigeschossige Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach entstand im Kern Mitte des 18. Jahrhunderts und wurde im frühen 19. Jahrhundert erweitert. Hinter seiner repräsentativen Erscheinung verbirgt sich eine vielschichtige Geschichte, die eng mit der Entwicklung von Schloss, Stadt und Verwaltung verbunden ist. Ursprünglich diente das Gebäude als Wohnhaus des zum Schloss gehörenden Vorwerks, später als Rentamt, Obereinnehmerei und Dienstwohnung großherzoglicher Beamter. Ende des 19. Jahrhunderts ging es in den Besitz der großherzoglichen Familie über und wurde zeitweise als Wohnhaus im Umfeld des Schlosses genutzt. Im 20. Jahrhundert beherbergte es unter anderem die örtliche Gendarmeriestation, der es seinen heute gebräuchlichen Namen verdankt. Nach wechselnden Nutzungen gehört das Gebäude heute der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Programm
Erläuterung Sanierung - Herausforderungen/Chancen
Zeiten
Selten bietet sich die Gelegenheit, ein Kulturdenkmal während seiner Sanierung zu erleben. Die Alte Gendarmerie gewährt Einblicke in ihre Baugeschichte und die laufenden Arbeiten. Fachleute aus Planung, Denkmalpflege und Handwerk informieren über traditionelle Konstruktionen, historische Materialien und den Umgang mit den Spuren vergangener Jahrhunderte. Die Veranstaltung lädt dazu ein, den Erhalt eines bedeutenden Baudenkmals unmittelbar nachzuvollziehen.


