KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Über dieses Denkmal
Auf dem Gelände der Gedenkstätte gibt es zahlreiche Relikte aus der Zeit des Konzentrationslagers (1938-1945), von Gebäuderesten bis hin zu kompletten Gebäuden. Informationstafeln im Gelände und fünf Ausstellungen erschließen den Ort. 100.000 Menschen waren Häftlinge in diesem größten Konzentrationslager Nordwestdeutschlands. 42.900 von ihnen überlebten die Lagerzeit nicht.
Programm
Geschichte des Erinnerns und Gedenkens
Beginn
Der Themenrundgang gibt einen Überblick über Kämpfe ums Gedenken bis heute und stellt neben dem Gedenkhain, dem Haus des Gedenkens und dem internationalen Mahnmal auch den seit 2020 bestehenden „Ort der Verbundenheit“ sowie das 2025 eingeweihte „Ländergedenkzeichen“ vor.
Kontakt
Sonderöffnung des ehemaligen Kommandantenhauses
Beginn
Der letzte Kommandant des KZ Neuengamme ließ sich ein Wohnhaus im Bereich der SS-Verwaltung errichten. Das Haus wurde später als Dienstwohnung von Mitarbeitern der Justizvollzugsanstalt genutzt, deswegen ist die Einrichtung aus der Lagerzeit nicht erhalten. Aber Aufbau und Grundriss des Hauses geben Hinweise auf ein Familienleben mitten im KZ. Das Haus steht unter Denkmalschutz und ist für die Öffentlichkeit selten zugänglich. Derzeit befindet sich hier ein Schaudepot zur NS-Zwangsarbeit.
Hinweise
Sonderöffnungszeit des ehemaligen Kommandantenhauses mit Gelegenheit zu Gesprächen
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