Kloster und Sommerschloss Brunshausen
Über dieses Denkmal
Der Klosterhügel Brunshausen ist die Keimzelle Gandersheims. Hier gründeten die ottonischen Stammeltern Liudolf und Oda 852 das Gandersheimer Frauenstift. Heutzutage bietet das Museum „Portal zur Geschichte“ im sog. Sommerschloss der Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen Einblicke in ihr Leben im 18. Jahrhundert. Die Residenz diente nicht nur als angenehme Wohnstätte während der warmen Jahreszeit. In diesen Räumlichkeiten fanden sich auch ihre umfangreichen Sammlungen von Kunstwerken und Naturalien, die einen faszinierenden Einblick in ihre vielfältigen Interessen und Leidenschaften boten. Ägyptische Pyramiden, Isfahan, Rom – beeindruckende Bilder füllen die Wände im Sommerschloss Brunshausen. Neben den eindrucksvollen Wandmalereien bieten herrschaftliche Gemälde und kostbare Bücher einen Eindruck der einstigen Ausstattung der Sommerresidenz.
Programm
Das Museum ist regulär geöffnet. Um 14:00 Uhr gibt es eine kostenlose, öffentliche Führung.
Führung im Kloster und Sommerschloss
Beginn
Das Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ passt dabei besonders gut zur Gandersheimer Geschichte, die seit jeher von Verbindungen zwischen verschiedenen Orten geprägt ist. Ein Ausgangspunkt ist das Kloster Brunshausen. Hier liegen die Wurzeln des späteren Stifts Gandersheim. Von Brunshausen aus verlagerte sich das geistliche Leben in die Stadt – zur Abtei Bad Gandersheim, die über Jahrhunderte das religiöse und kulturelle Zentrum bildete.


