Lambachpumpe im Hornbacher Tal
Über dieses Denkmal
Um rund 200 Einwohner gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Hornbach mit Wasser zu versorgen, wurde 1899 die Fassung des im Tal gelegenen Mobrunnens beschlossen. Eine Pumpenanlage förderte das Wasser rund 144 Meter hinauf zu einem Hochbehälter, von dem aus die Haushalte versorgt wurden. Die Anlage war jedoch störanfällig. 1924 wurde die Pumpenanlage deshalb durch eine Lambachpumpe, die ohne externen Strom funktioniert, ersetzt. Das Hornbacher Tal verfügt damit über ein echtes Kleinod technischer Ingenieurskunst und eine der wenigen noch funktionierenden historischen Lambachpumpen.
Programm
„Brunnen-Mühlen-Pumpen“
Beginn
Um 14:00 Uhr beginnt die Führung „Brunnen – Mühlen – Pumpen“ mit Geopark-vor-Ort-Begleiter Erik Enders. Vom Parkplatz am Zeltplatz im Hornbacher Tal führt die Wanderung in Richtung Eiderbach, vorbei am Mordplatz und an der Frankenmüllerskapelle bis zum Mobrunnen. Dort wird die Brunnenstube besichtigt. Anschließend geht es zurück in Richtung Parkplatz zur Lambachpumpe, wo Geopark-vor-Ort-Begleiter Julian Bauer die Gruppe übernimmt.
Hinweise
Treffpunkt ist der Parkplatz am Zeltplatz im Hornbacher Tal. Die Wanderung dauert ca. zweieinhalb bis drei Stunden und endet an der Lambachpumpe.


