Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte
Über dieses Denkmal
Im Oktober 1942 erreichte der erste Transport das neu eingerichtete KZ-Außenlager Drütte. In vier Räumen unter einer betrieblich genutzten Hochstraße auf dem Werksgelände der Reichswerke „Hermann Göring“ wurden mehr als 3000 Häftlinge unterschiedlicher Nationalitäten untergebracht. Sie mussten unter katastrophalen Lebensbedingungen schwere Arbeit leisten. Der Arbeitseinsatz erfolgte überwiegend in der Produktion von Granatenköpfen im Arbeitskommando „Aktion 88“.
Programm
Durch die besondere Lage der Gedenkstätte KZ Drütte in einem arbeitenden Industriebetrieb kann sie in der Regel nur im Rahmen einer Führung besucht werden. Am 2. Samstag im Monat ist die Gedenkstätte zwischen 15:00-17:00 Uhr auch ohne Voranmeldung für Besucher-/innen geöffnet. Es findet keine Führung statt. Engagierte Mitglieder des Arbeitskreis Stadtgeschichte e. V. sind vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung.
Netzwerke
Beginn
Am 18.10.1942 erreichte der erste Transport mit 50 Häftlingen das neue KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße entstanden Unterkunftsräume, ein Krankenrevier und Verwaltungsräume. Der Arbeitseinsatz erfolgte in der Rüstungsproduktion. Im Rahmen der Führung wird über die Geschichte des KZ und den dort inhaftierten Menschen informiert. In der Führung wird ein spezieller Fokus auf das Netzwerk der Außenlager sowie weiterer Lagerstrukturen in Salzgitter gelegt.
Hinweise
Im Anschluss kann die Ausstellung eigenständig besichtigt werden. Die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte befindet sich auf dem Gelände der SZAG. Eine Einfahrt mit dem Fahrzeug über Tor 1 auf das Firmengelände ist nicht möglich. Nutzen Sie die große Parkfläche davor und melden Sie sich beim Pförtner an. Von hier aus erreichen Sie fußläufig in ca. 500 Metern die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ-Drütte.
Kontakt

