Garten & Landschaft
Denkmalkategorie

Jüdischer Friedhof Hockenheim

Über dieses Denkmal

Der israelitische Friedhof in Hockenheim wurde 1879 angelegt und umfasst eine Fläche von 5,72 ha mit 53 erhaltenen Grabsteinen. Das älteste Grab stammt vom 5. April 1880, die letzte Beisetzung erfolgte 1977. Die Anlage ist von einer mit Efeu bewachsenen Sandsteinmauer umgeben. Die Grabsteine erinnern an das jüdische Leben in Hockenheim und sind Zeugnisse der ehemaligen Israelitischen Gemeinde. Die Bezeichnung „Haus der Ewigkeit“ oder „Haus des Lebens“ verweist auf die religiöse Vorstellung des Friedhofs als dauerhafte Ruhestätte der Verstorbenen. Vor der Anlage des eigenen Friedhofs wurden Verstorbene der Gemeinde in Worms und Wiesloch beigesetzt.

Programm

Regelmäßige Führungen nach Bedarf.