Idsteiner Schloss und Schlossgarten
Über dieses Denkmal
Das im Renaissancestil erbaute Residenzschloss der Grafen und Fürsten von Nassau-Idstein wurde unter Einbeziehung von Gebäudeteilen eines Vorgängerbaus überwiegend zwischen 1614 und 1634 errichtet. Mit dem Erlöschen der Linie Nassau-Idstein im Jahr 1721 wechselte die Nutzung des Schlosses mehrfach. Es diente unter anderem als nassauisches Zentralarchiv, Genesungsheim, Reservelazarett, Kaserne, Landschulheim, Lehrerbildungsanstalt und erneut als Lazarett. Seit 1946 wird es als Gymnasium genutzt. Ein Lustgarten auf dem Schlossareal ist mindestens seit 1566 nachweisbar. Besonders Graf Johannes förderte die Anlage ab ca. 1650 durch den Bau künstlicher Grotten, den Ankauf exotischer und kostbarer Pflanzen sowie die fachkundige Pflege der Beete. Historische Ansichten dokumentieren die Gestaltung des Gartens, in dem heute wieder zahlreiche historisch belegte Stauden, Sommerblumen und Rosen wachsen.
Programm
Das Schulmuseum im Gewölbekeller des Schlosses wird geöffnet sein sowie Führungen durch das Schloss werden angeboten. Der Förderverein der Pestalozzischule bietet wieder ein „Schlosscafé“ mit Kaffee und Kuchen an.
Schlossführung
Zeiten
Es werden kostenfreie Schlossführungen angeboten.
Hinweise
Treffpunkt ist zu Beginn der Führung der Schlossinnenhof.
