Wolhynier Umsiedlermuseum
Über dieses Denkmal
Am Ende des Zweiten Weltkriegs verschlug es deutsche Flüchtlinge aus Wolhynien, einer historischen Region in der heutigen Nordwestukraine, in das mecklenburgische Dorf Linstow. Als sogenannte Umsiedler errichteten sie 1947 in traditioneller Holzbauweise das erste mit Reet gedeckte Bauernhaus, das 1993 zu einem Museum umgebaut worden ist. Mit vielfältigen Exponaten der Alltagskultur vermittelt das Wolhynier Umsiedlermuseum ein lebendiges Bild der Geschichte und Lebensweise der Wolhyniendeutschen.
Programm
Gemeinsam mit unseren Gästen begeben wir uns am Tag des offenen Denkmals auf die Spurensuche zur Geschichte der Wolhyniendeutschen. Führungen durch das Museum und die Dauerausstellung werden nach Bedarf angeboten. Um 15:00 Uhr liest Mariana Hrytsuniak Gedichte aus ihren Werken „Mutters Hemd“ und "Ukraine im Krieg“. In ihrem literarischen Schaffen widmet sie sich intensiv den Schicksalen ukrainischer Frauen und Kinder, die gezwungen waren, ihre Heimat aufgrund des Krieges zu verlassen. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.


