Industrie
Denkmalkategorie

Wasserturm

Über dieses Denkmal

Der Wasserturm zu Merzenich geht auf eine 1607 auf Veranlassung des Jülicher Kurfürsten errichtete Windmühle zurück, die 1608 in Betrieb ging. Im Rahmen des Mühlenbanns waren die Untertanen verpflichtet, ihr Getreide hier mahlen zu lassen. Nach der Aufhebung des Mühlenzwangs 1794 wurde die Mühle bis 1877 privatwirtschaftlich genutzt, bevor der Turm verfiel. 1910 erwarb die Gemeinde Merzenich die Ruine und errichtete darauf einen Wasserhochbehälter, der von 1912 bis 1963 sowie anschließend bis 1982 als Löschwasserbehälter diente. Der Wasserbehälter mit einer Höhe von 5,20 m, einem Durchmesser von 7,20 m und einem Fassungsvermögen von rund 200 m³ ist bis heute erhalten. Am 23. April 1944 stürzte in der Nähe ein britischer Halifax-Bomber ab.

Programm

Am Tag des offenen Denkmals wird an den Bau der Neffeltalbahn im Jahr 1906 erinnert, die vor genau 120 Jahren in Betrieb ging.