Öffentliche Bauten
Denkmalkategorie

Polnisches Institut Düsseldorf

Über dieses Denkmal

Das Institut ist im zweigeschossigen verputzten Haus mit Hofflügeln untergebracht. Zunächst war das Gebäude Teil der westlichen Blockrandbebauung der Citadellstraße und wurde 1684 vom kurfürstlichen Kammerfourier Johann Georg Geinier errichtet. Die Bebauung stammt fast vollständig aus dem 17.-18. Jh. Am Ende des 18. Jh. erfolgte eine Modernisierung durch Hofrat Daniels. Dekorative Details in barockem Stil wurden hinzugefügt. 1979-80 von den Krakauer Werkstätten für Denkmalpflege aufwendig saniert. Seit 1993 ist das Gebäude Sitz des Polnischen Instituts, einer Einrichtung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen.

Programm

• Kunstausstellung: Mikołaj Sobczak – Teilen und Herrschen. Erste Einzelausstellung von Mikołaj Sobczak in Düsseldorf. Der Künstler hinterfragt die Konventionen der Historienmalerei, um alternative Szenarien zu entwerfen. In vielschichtigen, oft surrealen Tableaus inszeniert er unmögliche Begegnungen realer Protagonist*innen und verschiebt bisher etablierte Narrative. Dabei rückt er insbesondere queere und trans Perspektiven in den Mittelpunkt. • Nach Bedarf: Vorführungen des Dokumentarfilms Depolma über die Restaurierung des Hauses Citadellstrasse 7 in den Jahren 1979-1980 • 16:00 Uhr: PREMIERE - Vorstellung der neuen Publikation des Polnischen Instituts Düsseldorf zum Tag des offenen Denkmals „Geschichte bewahren – Kultur gestalten. Citadellstrasse 7 und das Polnische Institut Düsseldorf“ mit Autoren der Buchbeiträge: Gerd Korinthenberg, Journalist und Autor Klaus Siepmann, Kunsthistoriker, Galerist, Stadtführer Moderation: Andrzej Koliński, Polnisches Institut Düsseldorf

Hinweise


Leider ist das Institut nicht rollstuhlgerecht zugänglich.