Marienkirche
Über dieses Denkmal
Die Kirche wurde von 1022-36 als stattlicher gotischer Turm erbaut. Heute ist sie eine zweijochige Hallenkirche mit romanischem Kreuzgratgewölbe. Das hochgotische Rippengewölbe, die gotische Sakristei, die Spitzbogenfenster mit hochgotischem Maßwerk und der Turmhelm stammen aus dem Ende des 19. Jh. Taufstein und Kanzel stammen aus der Zeit der Weserrenaissance mit einer romanischen Pieta, Chorraumfenster von Markus von Gosen und einer der ältesten nachreformatorischen Abendmahlskannen. Außen an der Südseite befindet sich eine Sonnenuhr aus dem 17. Jh.
Programm
Geplant sind jeweils zwei historische Führungen (Dauer 45 Minuten) und zwei Baustellenführungen (Dauer 30 Minuten - im Frühjahr hat die Generalsanierung der Kirche begonnen) mit einer Dauer von 30 Minuten. Drei bis vier Mal werden sich musikalische Ensembles der St.-Marien-Gemeinde mit Auftritten von jeweils 15 Minuten vorstellen. Weiter werden Baupläne für die Sanierung präsentiert. Der Bauverein ist mit einem Infostand zur Spendenkampagne „Himmel über Minden“ vertreten. Ein Verkaufsstand bietet Selbstgemachtes zugunsten der Kirche an. Gleichzeitig feiert die Gemeinde im benachbarten Marienstift und auf dem Kirchplatz ihr Gemeindefest mit Essen und Trinken (Suppen, Wurst vom Grill, Kaffee und Kuchen, Kaltgetränke), musikalischen Darbietungen und Aktionen für Kinder.
Baustellenführung
Zeiten
Im Frühjahr 2026 beginnt eine Generalsanierung von Turm und Kirche St. Marien. Das ausführende Planungs- und Ingenieurbüro Krause & Anastasiou (Hannover) bietet einen Rundgang durch die Baustelle an.
Kostproben der Kirchenmusik der Marien-Gemeinde
Zeiten
Wechselnde Ensembles stellen sich in Kurzauftritten von jeweils 15 Minuten den Besuchern vor. Chöre sind ebenso vertreten wie Instrumental-Ensembles. Die Kirchenmusik ist ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit der St.-Marien-Gemeinde.
Historische Führung
Zeiten
Eine Kreis von Ehrenamtlichen aus der St. Marien-Gemeinde hat diese Führung vorbereitet, die auf dem Kirchplatz beginnt und dann um die Kirche herum ins Innere führt. Mit dabei ist auch die Benediktinerin „Thetwif“, die als Gründerin des ehemaligen Klosters gilt. Die Führung weist anhand von baulichen Elementen auf Ereignisse aus der Geschichte von St. Marien hin.


