Sakralbauten
Denkmalkategorie

Ev. Johanneskirche

Über dieses Denkmal

Die Johanneskirche der evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt wurde in den Jahren 1948/1949 nach den Plänen des Architekten Otto Bartning (1883-1959) als sogenannte Notkirche auf der Südhöhe im Bereich des Von-der-Heydt-Parks errichtet. Sie gehörte zu einem Aufbauprogramm von 43 Kirchen ähnlicher Bauart nach Beendigung des II. Weltkriegs mit seinen furchtbaren Zerstörungen. Das Gebäude wurde in einer Holz-Skelett- und Modulbauweise geplant und gefertigt und mit Trümmersteinen kombiniert. Die Buntglasfenster von Heinrich Wilhelm Brand wurden 1963 mit finanziellen Mitteln eines Stifters eingebaut und ersetzten die farblose Strukturverglasung. Der Architekt Bartning verstand die Notkirchen nicht als Notbehelf oder Übergangslösung, sondern als „Gestalt aus der Kraft der Not“, die in der reduktionistischen Architektur zum Ausdruck kommt. Die Johanneskirche steht seit 2004 in der Denkmalliste der Stadt Wuppertal und damit unter Denkmalschutz.

Programm

Führungen, Besichtigung und Ausstellung.

Führung

Die Baugeschichte der Johanneskirche

Zeiten

Sonntag, 13.09.2026 12:00 Uhr | Dauer: 45 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 15:00 Uhr | Dauer: 45 Minuten

Erbaut in Zeiten der Not: Die Entstehung der Johanneskirche wird in einem Film nachgezeichnet und in die Zeitgeschichte eingebettet. Spätere Umbauten werden erläutert.

Kontakt

Magdalena Majewski
Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-Süd
0202 46 29 33
Führung

Die Fenster der Johanneskirche

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 14:00 Uhr | Dauer: 45 Minuten

Die farbenfrohen Glasmalereien sind in der Johanneskirche zu einem umlaufenden Fensterband angeordnet. Sie zeigen Themen aus dem Johannesevangelium und der Offenbarung. Diese werden in einer Führung erläutert, dazu kommen Hinweise auf die Entstehungsgeschichte der Fenster.

Kontakt

Magdalena Majewski
Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-Süd
0202 46 29 33