Fachwerkhaus und Bauerngarten
Über dieses Denkmal
Das eingeschossige Fachwerkhaus mit Kniestock wurde 1802 auf einem Gewölbekeller aus römischem Fundmaterial errichtet. Anstelle der landwirtschaftlichen Gebäude der ehemaligen Hofanlage erstreckt sich heute ein prächtiger Bauerngarten: Der Hofbereich ist mit üppigem Sommerflor bewachsen. Der Gang durchs Haus gleicht einer Zeitreise. Archäologische Funde belegen die fast 2.000-jährige Besiedlung des Grundstücks nahe der Römerstraße Basel-Mainz.
Programm
Führungen im Haus und in dem aus römischem Schutt erbauten Keller
Denkmal – „Hülle“ oder „Lebensort“?
Zeiten
Wann ist ein Denkmal ein Denkmal? Wie ist der Spannungsbogen zwischen Verfall, Abriss und Erhalt zu meistern? Während der Führung werden die Baugeschichte des Hauses und dessen Sanierung lebendig erläutert. Bei der Innenbesichtigung lernen die Gäste die ursprüngliche Nutzung der Räume kennen, erfahren, wie diese heute genutzt werden und was sich am Innenraumkonzept geändert hat. Im Keller wird fast 2.000 Jahre altes Baumaterial „sprechen“. Details zum Denkmalstatus runden die Führung ab.