Historischer Güterboden Radebeul Ost
Über dieses Denkmal
Ab 1900 entstand im Bahnhof Radebeul-Ost mit dem historischen Güterboden ein Warenumschlagplatz für den Austausch von Waren zwischen den Güterwagen der Schmalspurbahn nach Radeburg, der „großen“ Eisenbahn nach Dresden, Leipzig und Berlin sowie den Radebeuler Fabriken und Transportgeschäften. Ein schmalspuriges Ladegleis führte in den Güterboden hinein, um Waren im Trockenen zu verladen. Zu Beginn der 1990er-Jahre verlor der Bahnhof Radebeul-Ost seine Bedeutung im Güterverkehr. Der Güterboden stand nach einer kurzen gewerblichen Nutzung leer und verfiel zusehends. Von 2004 bis 2006 erfolgte schließlich eine umfassende Sanierung. Das Kulturdenkmal wurde damit vor dem Zerfall gerettet. Die Stadt Radebeul verlieh dafür den „Radebeuler Bauherrenpreis“. In den Folgejahren wurde das Ensemble durch weitere Objekte ergänzt: den modernen Anbau eines Tagungszentrums, die Richard-Hartmann-Halle für die historischen Schmalspurfahrzeuge und die Rettung des verfallenen Bahnwohnhauses.
Programm
• Führung I um 12:00 Uhr und 14:00 Uhr: Das historische Ensemble von Güterboden, Hartmann-Halle, Tagungszentrum und Bahnwohnhaus. • Führung II um 13:00 Uhr und 15:00 Uhr: Der Fürstenzug der sächsischen Schmalspurlokomotiven und die Sammlung historischer Fahrzeuge der sächsischen Schmalspurbahnen.


