Garten & Landschaft
Denkmalkategorie

Christiansenpark

Über dieses Denkmal

Im ersten Viertel des 19. Jhs. als englischer Landschaftsgarten angelegt, mit neugotischen Parkbauten ausgestattet, Grotte mit antikem phönizischem Sarkophag. Der Park ist ein Zeugnis der Gartenkunst des 19. Jhs. in Norddeutschland. Der Park wurde vom Großkaufmann P.C. Stuhr angelegt, nachdem er 1797 die 1752 errichtete, erste private Flensburger Windmühle mit umfangreichen Ländereien erworben hatte. Während die Mühle später abgebrochen wurde, ist das ebenfalls 1752 errichtete Wohnhaus erhalten geblieben (heute Hospiz, Mühlenstr. 1).Der Kaufmann Stuhr hatte während seiner Lehrzeit in England den neuen, romantischen Stil kennengelernt. Nach dem Kauf des Geländes hat er hier seine Idee verwirklicht, einen Garten nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten anzulegen. Kurz nach 1800 hat der Großkaufmann Andreas Christiansen, Bauherr des "Westindien-Speichers", östlich des Gartens von Stuhr auf dem Gelände, auf dem das Museum und die Justizbauten stehen, einen Landschaftsgarten angelegt.

Programm

11:00 Uhr – 16:00 Uhr: Bundsenkapelle geöffnet (Alter Friedhof, Selckstraße); Fachkundige Erläuterungen vom Gründungsmitglied Hans-Friedrich Kroll 11:00 Uhr – 16:00 Uhr: Spiegelgrotte geöffnet (Museumsberg); Mitglieder des Förderkreises Christansenpark e.V. stehen für fachkundige Informationen zur Verfügung. 11:30 Uhr: botanischer Spaziergang mit Hildburg Schleppegrell 12:00 Uhr: kunsthistorischer Spaziergang 14.00 Uhr: Rundvisning pa dansk mit Herrn Krause, Treffpunkt vor dem Museum Skulptur "Gerettet" 15:00 Uhr: kunsthistorischer Spaziergang, Treffpunkt Kutscherhaus/Eiszeithaus (Mühlenstraße 5)